Dekanat Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Oberpfalz

Ordination Stefan Fischer

Es war ein ganz besonderer Tag, stellte Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss fest. Auf den Tag genau wurde das 60-jährige Jubiläum der Christuskirche gefeiert. In all diesen Jahren war die Kirche ein „großer, wärmender Hort für die Gemeinde und darüber hinaus“, so der Bischof. Außerdem wurde Stefan Fischer zum Abschluss seines zweieinhalbjährigen Vikariats in der Christuskirche zum Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirche ordiniert.

Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz, der während des Vikariats Fischers Mentor war, konnte eine große Festgemeinde begrüßen. Nicht nur zahlreiche Sulzbacher waren gekommen, sondern auch Vertreter der Gemeinde Hirschau, wo er seit dem 1. September arbeitet, Vertreter der Politik, der Schulen und viele Wegbegleiter und Freunde aus der Zeit seiner Ausbildung. Die Anwesenheit von Regionaldekan Monsignore Johannes Hofmann, Dillinger Franziskanerinnen und Schulschwestern unserer lieben Frau aus Auerbach machte deutlich, wie wichtig dem jungen Pfarrer die Ökumene ist.

In seiner Ansprache führte Regionalbischof Weiss aus, warum Pfarrer ein besonderer und ein besonders schöner Beruf ist, denn ein Pfarrer darf „Trost geben, nachhaltig und effektiv trösten“. Den Predigttext, das 2. Kapitel im Brief des Paulus an die Philipper, legte Weiss im Hinblick auf die Aufgaben und das Wirken eines Pfarrers aus. Der Apostel fordere hier die Christen auf, einander in Gleichheit zu begegnen, weil Gott sich ihnen in Christus gleichgestellt habe. „So ist der lebendige Gott auch unter uns wahrnehmbar. Jesus Christus ist unser Bruder, wir begegnen dem menschgewordenen Gott auf Augenhöhe.“

Fischer 1Für die Ordination kamen als Assistenten Vikarin Kathrin Spies, die Pfarrerinnen Maria Ammon und Heidi Kurz, Dirk Grafe, der stellvertretende Dekan von Weiden, Kirchenrat Dr. Jens Colditz und Pfarrer Kurz zum Altar. Sie alle, führte Fischer aus, haben ihn auf den verschiedenen Stationen seiner Ausbildung von der ersten Überlegung, Theologie zu studieren, bis zum Examen begleitet, unterstützt und ermutigt.

Auf die Ordinationsfrage, die Regionalbischof Weiss ihm stellte, antwortete Fischer: „Ja, dazu helfe mir Gott durch Jesus Christus in der Kraft des Heiligen Geistes“. Dann kniete er nieder, die Assistenten und Weiß legten ihm die Hände auf und gaben ihm Bibelsprüche mit auf den Weg.

Dann feierte Fischer mit der Festgemeinde das Abendmahl. Die Fürbitten trugen Kirchenvorsteher der Christuskirche und seiner neuen Hirschauer Gemeinde vor. Sie baten um eine Erneuerung der Kirche und glühenden Glauben sowie um Frieden für die Welt. Nach dem Segen lud Fischer die Festgemeinde zum Empfang in den Gemeindesaal ein.

Musikalisch wurde der Festgottesdienst sehr feierlich von den Posaunenchören der Christuskiche und aus Wirbenz unter der Leitung von Susanne Kropf, dem Chor Da Capo mit Dirigentin Friederike Seidel-Kohl, Solistin Julia Schmidt und an der Orgel KMD Gerd Hennecke gestaltet.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok