Dekanat Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Oberpfalz

Kirchenmusik

Kindermusical „König David“

Was für eine Karriere: vom kleinen Hirtenjungen zum König von Israel. Diesen Aufstieg erlebte der Israelit David. Seine spannende Geschichte erzählt das Kindermusical „König David“. Der Dekanatskinderchor unter der Leitung von Dekanatskantor Gerd Hennecke studiert das Stück jetzt ein.

Sulzbach-Rosenberg/Etzelwang. (cog) Acht mitreißende Songs, viele Rollen für große und kleine Kinder und vor allem viel Spaß, das bietet das Kindermusicalprojekt. Die Handlung ist aufregend. Der Prophet Samuel wählt David aus den Hirtenjungen aus, er verzaubert den schwermütigen König Saul mit seiner Musik, besiegt den riesigen Philisterkrieger Goliath mit seiner Steinschleuder. Aber David tat auch Unrecht, für das er büßen musste.
„Ich freue mich auf alle Kinder, die gerne singen, tanzen und auch einmal auf der Bühne stehen wollen“, sagte Hennecke. Wie der erfahrene Chorleiter erläuterte, ist das Stück so aufgebaut, dass es sehr unterschiedliche Rollen gibt. So können schüchterne oder jüngere Kinder als Volk im Chor erste Bühnenerfahrung sammeln, während es für die älteren und mutigeren anspruchsvolle Sprechrollen und Sololieder gibt.
Aufgeführt wird „König David“ am 11. Juli in der Etzelwanger Nikolauskirche und am 12. Juli in der Christuskirche in Sulzbach-Rosenberg. Erstmals gibt es als Begleitprogramm zum Kindermusicalprojekt einen Malwettbewerb. Die Sulzbacher Gemeinde Christuskirche lädt Kindergartenkinder, Grundschüler und Jugendliche bis zur Konfirmation ein, Bilder zu König David oder seinem bekanntesten Lied, dem Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“ zu malen.  
Dies Bilder sollen das Format A3 (großer Zeichenblock) haben. Auf der Rückseite müssen Name, Alter und Adresse stehen. Abgabe ist bis Montag, 8. Juni 2015 im Pfarramt, Pfarrplatz 6 in Sulzbach.
Alle Bilder werden in der Christuskirche ausgestellt. Eine Jury wird aus jeder Altersgruppe die drei besten auswählen. Es gibt schöne Preise zu gewinnen!

Probenbeginn
Die ersten Probe ist am kommenden Samstag, den 7. März von 9 Uhr bis 12 Uhr in der alten Schule in Etzelwanf, Schulstraße. Alle interessierten Kinder können kommen und sich direkt dort anmelden.

Adventskonzert in Poppenricht

CVJM Blaeser 1
„Freuet euch, der Herr ist nahe!“ Diese Freude fasste der Posaunenchor des CVJM Rosenberg bei seinem Adventskonzert in der vollbesetzten Michaelskirche in Musik. Die Bläser und Organist Christian Hammerschmidt stimmten die Besucher mit traditionellen Liedern und kunstvollen Melodien auf Weihnachten ein.

„Musik und Kerzen, Orgel und Bläser, all das gehört in unseren Köpfen untrennbar zum Advent“, stellte Pfarrer Uwe Markert fest, „ich wünsche uns allen, dass wir angerührt werden von der Stimmung des Advent, in dem wir uns auf die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus vorbereiten.“
Der Posaunenchor und Hammerschmidt hatten ein Programm vorbereitet, das die Zuhörer verzauberte. Vom uralten Adventslied „Nun sei willkommen, Herre Christ“ über barocke Choralbearbeitungen und fröhliche Winterlieder wie „Jingle Bells“ führten sie ihr Publikum mit Musik bis nach Bethlehem an die Krippe. Außerdem spielten sie herrliche Bläsersätze von barocken Meisterwerken.
Dirigent Kurt Lehnerer malte mit seinen Händen die Musik, so dass die Bläser nicht nur mit absoluter Präzision spielten, sondern Seele in ihr Spiel legten. Alle Instrumente waren bestens besetzt. So brachte der Posaunenchor mit vollendetem Wohlklang die Kirche zum Leuchten. Prachtvoll strahlend war das „Halleluja“ aus Georg Friedrich Händels „Messias“, während „Vom Himmel hoch“ mit schlichter Feierlichkeit beeindruckte.
Besonders festlich war es, wenn die Bläser und die Orgel gemeinsam musizierten. So war Andre Campras „Rigaudon“ ein erhebendes Erlebnis voller Würde und Schönheit.
Einige Werke in verschiedenen Bearbeitungen spielten Orgel und Posaunenchor abwechselnd.„Tochter Zion“ war in den drei Sätzen unterschiedlich, aber immer wunderschön. Die modernen Bearbeitungen zeigten, dass die frohe Botschaft über alle Zeiten hinweg die Menschen beglückt.
Mit Felix Mendelssohn-Bartholdys „Orgelsonate II c-moll“ zeigte Hammerschmidt, dass er auch als Solist überzeugt. Gefühlvoll und nuanciert interpretierte er das anspruchsvolle Werk.
Bei einigen Stücken durften die Zuhörer mitsingen. Ihr kräftiger Gesang macht deutlich, dass die Botschaft der Instrumentalisten in den Herzen angekommen war und sie mit Licht erfüllte. So war das Abschlusslied „O du fröhliche“ gleichsam ein Gebet.
Mit langanhaltendem Applaus dankten die Besucher den Bläsern und dem Organisten für die herrliche Musik, die die Vorfreude auf das Weihnachtsfest geweckt hat. Als Zugabe spielten die Musiker „Adeste fidelis“, und mancher Zuhörer sang leise mit.
Am Ausgang hatten die Bläser eine alte Tuba als Spendenbüchse aufgestellt. Sie baten um Unterstützung für die minderjährigen Flüchtlinge im Ernst-Naegelsbach-Haus. Die Sammlung ergab 778 Euro, die auf 800,- Euro aufgestockt wurden. Mit diesem Geld sollen die Lebensbedingungen der Jugendlichen allgemein und vor allem auch ihre Sportmöglichkeiten verbessert werden.

Bläserehrung

CVJM Blaeser EhrungAußerordentliches Engagement muss in einem besonderen Rahmen gewürdigt werden, sagte Pfarrer Uwe Markert. Deshalb wurden Kurt Lehnerer und Erich Deyerl im Adventskonzert für 50 Jahre treuen Bläserdienst geehrt.
Im Auftrag des Landesverbands der evangelischen Posaunenchöre nahm Jürgen Strobel, der Vorsitzende des CVJM Rosenberg, die Ehrung vor. Lehnerer, sagte Strobel in seiner Laudatio, ist als Trompeter seit einem halben Jahrhundert im CVJM und im Dekanatsposaunenchor aktiv. Er ist verantwortlich für den Chor und das Musizieren. Deyerl trage seit dieser langen Zeit mit der Posaune dazu bei, dass der Chor als Ganzes ein großes Klangerlebnis bieten kann.
Strobel dankte den beiden Bläsern, überreichte ihnen Urkunden des Landesverbands und Ehrennadeln, außerdem ein Geschenk vom CVJM.
Pfarrer Markert gab ihnen ein Präsent der Gemeinde, und Wolfgang Böttner, der Vertrauensmann des Kirchenvorstands Poppenricht, hatte zwei Blumensträuße für die Ehefrauen der beiden Bläser

Orgeltour durch das Sulzbacher Land

Orgeltour„Durch das Simultaneum haben sich im ehemaligen Herzogtum Pfalz-Sulzbach besonders viele historische Orgeln erhalten“, erläuterte Dekanatskantor Gerd Hennecke seinen Kollegen aus den evangelischen Dekanaten Sulzbach-Rosenberg, Bayreuth und Forchheim.

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Harmonic Brass: Konzert in der Paulanerkirche

Zarte Klänge eines Horns schwebten durch die dunkle Paulanerkirche, in einer anderen Ecke fiel eine Posaune ein. Trompeten antworteten. Musik erwachte und stieg wie aus dem Nichts empor. Sie entfaltete sich wie das erste Leuchten der Morgensonne. Langsam wurde es hell, und die Bläser von Harmonic Brass gingen nach vorn in den Altarraum. Mit der zauberhaften „Morgenstimmung“ aus Griegs Peer-Gynt-Suite begann das Konzert unter dem Titel „One day of music“. Es war die musikalische Essenz eines ganzen Tages.

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