Dekanat Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Oberpfalz

Interview mit 2 tschechischen Helferinnen

zdenka terezaZdenka und Tereza waren mit vier anderen Jugendlichen aus dem ostmährischen Seniorat der Böhmischen Brüder und ihrem Pfarrer Daniel Heller für eine Woche auf der Kapellenbaustelle am Knappenberg. Hier berichten sie von ihren Erfahrungen.

Groth: Woher kommt Ihr und warum arbeitet Ihr hier auf der Kapellenbaustelle mit?
Tereza: Ich komme aus Růžďka, das ist ein kleines Dorf in der Nähe von Vsetin in Ostmähren. Als ich gehört habe, dass eine Delegation für eine Woche nach Deutschland fährt, habe ich mich gemeldet, weil ich noch nie in Deutschland war.
Zdenka: Ich bin aus der Großstadt Zlín in Ostmähren. Ich war auch neugierig auf Deutschland, aber vor allem finde ich es schön, an einer Kapelle für Gott zu bauen.
Groth: Wie seid Ihr von den deutschen Jugendlichen aufgenommen worden?
Zdenka: Am Anfang war es ein bisschen schwierig, weil die Sprachbarriere da war. Aber die Gemeinschaft ist sehr rasch gewachsen.
Tereza: Auf der Baustelle versteht man sich, weil jeder auf den anderen angewiesen ist. Die Arbeit ist nicht kompliziert, aber sehr anstrengend. Da redet man nicht viel und kommt trotzdem zusammen.
Groth: Habt Ihr denn außer der Arbeit auf der Baustelle noch etwas anderes unternommen?
Zdenka (lacht): Wir sind abends immer todmüde. Deshalb gehen wir alle früh ins Bett und haben keine Zeit für andere Aktivitäten.
Tereza: Jeden Abend gibt es eine kleine Andacht. Das ist immer sehr schön. Aber sonst arbeiten wir eigentlich nur, bis auf die Essenspausen.

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