Dekanat Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Oberpfalz

Frauen im Dekanat

Halleluja!

Es gibt frische Impulse für die Frauenarbeit im Dekanatsbezirk. Drei tatendurstige neue Dekanatsfrauenbeauftragte wurden ernannt:

Johanna Groh lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Sulzbach-Rosenberg. Als Mutter von drei Töchtern liegt ihr die Situation von Frauen und Mädchen besonders am Herzen. Sie freut sich darauf, mit ihren Mitstreiterinnen interessante Angebote für diese Zielgruppe in unserer Kirche zu organisieren.

Corinna Groth, optimistisch, vielseitig und kritisch, interessiert sich seit ihrem Sprachenstudium für Feminismus und stellt immer wieder fest, dass die Freiheiten, die Frauen heute haben, im Alltag schwer umzusetzen sind.

Dagmar Schöberl stellt fest, dass ihre Motivation in zwei Bibelversen gut beschrieben wird:
Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind. (Sprüche 31,8)
Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. (Röm 12,11)

Wir wollen Frauen vernetzen, Anregungen geben und mit niederschwelligen Angeboten Frauen aller Altersgruppen zwischen dem Birgland im Westen und Oberviechtach im Osten ansprechen.

 

Bei Fragen, Anregungen und vor allem, wenn Sie sich in die Dekanats-Frauenarbeit einbringen
wollen, schreiben Sie uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Vorstellung der neuen Dekanatsfrauenbeauftragten

Frauenbeauftragte

Ist Frauenarbeit in der Kirche heute noch nötig? Diese provozierende Frage stellte Dekan Karlhermann Schötz im Frauengottesdienst in der Christuskirche. Es gebe immer mehr Pfarrerinnen und Diakoninnen, Dekaninnen und Regionalbischöfinnen. In den kirchlichen Gremien stellen Frauen oft sogar die Mehrheit.

In anderen Lebensbereichen sei die Gleichstellung aber noch nicht erreicht. Frauen haben ein weit höheres Armutsrisiko als Männer, sind nur mit gut 30 % im Bundestag vertreten und werden immer wieder Opfer von häuslicher Gewalt. Deshalb freut Schötz sich, dass im Dekanatsbezirk Sulzbach-Rosenberg drei Frauen sich bereit erklärt haben, dass Amt der Dekanatsfrauenbeauftragten zu übernehmen. Im Februar wurden sie vom Dekanatsausschuss berufen und jetzt im Frauengottesdienst in der Christuskirche vorgestellt.

Johanna Groh, Corinna Groth und Dagmar Schöberl wollen die kirchliche Frauenarbeit vor Ort ehrenamtlich gestalten, fördern und entwickeln. Sie werden frauenpolitische Impulse aufnehmen und weitergeben, außerdem für die gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern gemäß der Kirchenverfassung bei den Organen des Dekanatsbezirks eintreten.

In einem Anspiel machten die drei Frauenbeauftragten deutlich, dass es bis heute vor allem Frauen sind, die in unserer Gesellschaft die Fürsorgearbeit übernehmen. Diese Arbeit schenkt Befriedigung, kann aber auch überfordern, vor allem, wenn sie nicht gewürdigt wird. Diakonin Irene Elsner ermutigte die Gottesdienstbesucherinnen am Frauensonntag deshalb, sich auch selbst etwas zu gönnen, denn das Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ setze ja voraus, dass man sich auch selbst liebe und sich selbst Gutes tue.

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