Dekanat Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Oberpfalz

Frauen im Dekanat

Lola Montez

Flyer Lola Montez

Dekanatsfrauenbeauftragte: Workshop bei der Synode

Frauen brauchen sich nicht zu emanzipieren. So gut wie Männer werden sie eh nicht. (Jack Nicholson *1937)

Ehret die Frauen! Sie flechten und weben / Himmlische Rosen ins irdische Leben. (Friedrich von Schiller 1759-1805: Lob der Frauen)

blumemRund zweihundert Jahre liegen zwischen diesen beiden Zitaten, aber die Grundhaltung ist gleich: Der Mann ist der Maßstab aller Dinge, Frauen sind nur schmückendes Beiwerk. Muss das so sein?

Bei der Dekanatssynode wurden Johanna Groh, Corinna Groth und Dagmar Schöberl als neue Dekanatsfrauenbeauftragte eingeführt. Sie wollen Frauen sichtbar machen und vernetzen.
Im Workshop bei der Synode provozierten sie mit toxischen Sprüchen, um mit den Synodalen ins Gespräch zu kommen und für ihre Anliegen zu sensibilisieren. In dem sehr lebhaften Austausch wurde deutlich, dass Frauen heute zwar theoretisch alle Wege offenstehen, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aber nach wie vor vor allem als „Frauenproblem“ wahrgenommen wird.

Die Frauenbeauftragten freuen sich über Anregungen, Fragen und vor allem die Bereitschaft, sich zu engagieren.
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Instagram: @dekanatsfrauenbeauftragtesuro

Jahreskonferenz der Frauenbeauftragten auf dem Hesselberg in Mittelfranken

Hesselberg 1Seit der Dekanatssynode am 2. Juli sind Johanna Groh, Corinna Groth und Dagmar Schöberl offiziell als Dekanatsfrauenbeauftragte eingeführt. Mit frischem Mut und Gottvertrauen stürzen sie sich in die Arbeit. Zu den wichtigsten Aufgaben der Frauenbeauftragten gehört die Vernetzung – vor allem der Frauen im Dekanat, aber auch über die Grenzen des Dekanats hinaus. Die perfekte Gelegenheit dazu bot die Jahreskonferenz der Frauenbeauftragten auf dem Hesselberg. Corinna Groth verbrachte also ein Wochenende auf dem höchsten Berg Mittelfrankens.

Frauen aus allen Kirchenkreises waren vertreten, nicht aber aus allen Dekanaten. Unsere Nachbardekanate Weiden und Cham zum Beispiel haben derzeit keine Frauenbeauftragten.
Das Thema der Konferenz war „Gut aufgestellt * ein Ehrenamt, das beflügelt“. In Vorträgen, Gruppenarbeiten und langen Gesprächen beschäftigten sich die Frauenbeauftragten damit, wie Ehrenamtliche gewonnen werden können und was man tun kann, damit sie sich in ihrem Ehrenamt wohlfühlen. Denn nur dann, wenn Ehrenamtliche ihre Tätigkeit als sinnvoll und persönlich bereichernd erleben, bringen sie sich auch über längere Zeit ein.

Das ist nicht nur für die Frauenarbeit wichtig, sondern ganz allgemein in der Kirche, führte Kirchenrat Michael Wolf in einem Referat aus, denn aufgrund der immer weiter sinkenden Mitgliederzahlen und damit auch abnehmenden finanziellen Möglichkeiten werden in den nächsten Jahren Ehrenamtliche immer wichtiger.

Corinna Groth kam vom Hesselberg mit vielen Informationen und Anregungen zurück, die die Frauenbeauftragten des Dekanats ab September in ihren Veranstaltungen umsetzen und ausprobieren können. Es wird monatlich einen Offenen FrauenTreff (OFT) geben, außerdem am 8. Oktober im Gemeindehaus in Hirschau einen Vortrag über Lola Montez.

Die Frauenbeauftragten freuen sich auf viele Teilnehmerinnen!

Halleluja!

Es gibt frische Impulse für die Frauenarbeit im Dekanatsbezirk. Drei tatendurstige neue Dekanatsfrauenbeauftragte wurden ernannt:

Johanna Groh lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Sulzbach-Rosenberg. Als Mutter von drei Töchtern liegt ihr die Situation von Frauen und Mädchen besonders am Herzen. Sie freut sich darauf, mit ihren Mitstreiterinnen interessante Angebote für diese Zielgruppe in unserer Kirche zu organisieren.

Corinna Groth, optimistisch, vielseitig und kritisch, interessiert sich seit ihrem Sprachenstudium für Feminismus und stellt immer wieder fest, dass die Freiheiten, die Frauen heute haben, im Alltag schwer umzusetzen sind.

Dagmar Schöberl stellt fest, dass ihre Motivation in zwei Bibelversen gut beschrieben wird:
Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind. (Sprüche 31,8)
Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. (Röm 12,11)

Wir wollen Frauen vernetzen, Anregungen geben und mit niederschwelligen Angeboten Frauen aller Altersgruppen zwischen dem Birgland im Westen und Oberviechtach im Osten ansprechen.

 

Bei Fragen, Anregungen und vor allem, wenn Sie sich in die Dekanats-Frauenarbeit einbringen
wollen, schreiben Sie uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Vorstellung der neuen Dekanatsfrauenbeauftragten

Frauenbeauftragte

Ist Frauenarbeit in der Kirche heute noch nötig? Diese provozierende Frage stellte Dekan Karlhermann Schötz im Frauengottesdienst in der Christuskirche. Es gebe immer mehr Pfarrerinnen und Diakoninnen, Dekaninnen und Regionalbischöfinnen. In den kirchlichen Gremien stellen Frauen oft sogar die Mehrheit.

In anderen Lebensbereichen sei die Gleichstellung aber noch nicht erreicht. Frauen haben ein weit höheres Armutsrisiko als Männer, sind nur mit gut 30 % im Bundestag vertreten und werden immer wieder Opfer von häuslicher Gewalt. Deshalb freut Schötz sich, dass im Dekanatsbezirk Sulzbach-Rosenberg drei Frauen sich bereit erklärt haben, dass Amt der Dekanatsfrauenbeauftragten zu übernehmen. Im Februar wurden sie vom Dekanatsausschuss berufen und jetzt im Frauengottesdienst in der Christuskirche vorgestellt.

Johanna Groh, Corinna Groth und Dagmar Schöberl wollen die kirchliche Frauenarbeit vor Ort ehrenamtlich gestalten, fördern und entwickeln. Sie werden frauenpolitische Impulse aufnehmen und weitergeben, außerdem für die gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern gemäß der Kirchenverfassung bei den Organen des Dekanatsbezirks eintreten.

In einem Anspiel machten die drei Frauenbeauftragten deutlich, dass es bis heute vor allem Frauen sind, die in unserer Gesellschaft die Fürsorgearbeit übernehmen. Diese Arbeit schenkt Befriedigung, kann aber auch überfordern, vor allem, wenn sie nicht gewürdigt wird. Diakonin Irene Elsner ermutigte die Gottesdienstbesucherinnen am Frauensonntag deshalb, sich auch selbst etwas zu gönnen, denn das Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ setze ja voraus, dass man sich auch selbst liebe und sich selbst Gutes tue.

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