In der Kirchengemeinde Neustadt am Kulm gibt es seit einigen Jahren die "Schmökerstube", eine liebevoll geführte Bücherei. Für den Sommer hat sich das Büchereiteam eine besondere Aktion ausgedacht:
Bereits in den schwierigen Jahren der Corona-Epidemie gab es auf dem Rauhen Kulm besondere Wege. Das Kindergottesdienstteam der evangelischen Kirchengemeinde Neustadt am Kulm hatte Stationen errichtet und damit den Familien und deren Kindern eine Möglichkeit geschaffen, biblische Geschichten zu „erleben“. Damals wurde der Wunsch an die Organisatoren herangetragen, dies auch einmal für Erwachsene anzubieten. Diesem Wunsch ist nun das Büchereiteam der Schmökerstube nachgekommen.
„Unsere kleine Bücherei gibt es noch nicht lange. Wir wollen ein Ort der Begegnung sein und auch neu hinzugezogenen Bürgern ermöglichen, mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen!“, berichtet Christine Rupprecht. Deshalb werden neben den normalen Öffnungszeiten am Freitag von 16.00 bis 18.00 Uhr auch immer wieder besondere Events angeboten. „Kürzlich hatten wir Besuch von Horst Eckert, der seinen neuen Roman vorstellte. Im Sommer wird es wieder einen Weinleseabend geben. In den letzten Jahren haben wir uns mit unseren Angeboten auf die Kinder und Jugendlichen konzentriert. Heuer sind die Erwachsenen wieder mehr eingebunden!“, betont Frau Rupprecht.
Der Lesespaziergang beginnt auf der Höhe des Parkplatzes bei der Kulmterrasse.
Man folgt dem kurzen Anstieg und biegt dann rechts in den oberen Rundweg ein, der auf der Übersichtskarte gelb gekennzeichnet ist. „Entlang des Weges findet man an den Bäumen fünfzehn Tafeln mit Textauszügen aus verschiedenen Büchern unserer Bücherei.“ Vielleicht bekommen die Spaziergänger dann Lust, sich das eine oder andere Lesematerial bei uns auszuleihen!“, informiert Frau Rupprecht. Der Weg wird im Laufe des Sommers bis Ende September immer wieder mit neuen Texten, Gedichten und Sprüchen versehen, so dass ein Spaziergang nie langweilig wird.
„Wir freuen uns über Ihren Besuch und Ihre Rückmeldungen!“, fügt Christine Rupprecht noch an. „Und wir danken Herrn Rupprecht und Frau Fichtner von den Bayerischen Staatsforsten, sowie der Stadtverwaltung für die Unterstützung dieses Vorhabens.“
(Christine Rupprecht)